Das Buch der Sehnsucht und das Buch des Hirten …

Vor kurzem hatte eine Klientin während eines Reconnective Healings eine  Vision, die mich zutiefst berührt hat.

Sie bekam sozusagen eine Botschaft von ihrem höheren Selbst: „Es muss etwas geändert werden. Die Menschen wollen glücklich sein.“ Und, ja, das wollen wir doch alle, oder? Aber die Botschaft ging noch weiter: „Die Menschen leben nach dem Buch der Sehnsucht. Die Menschen sollen aber das Buch des Hirten lesen und danach leben.“

Meine Klientin verstand das nicht so recht. Denn was ist so schlimm daran, seiner Sehnsucht zu folgen? Und was soll das sein: „Das Buch des Hirten“? Ich versprach ihr, gleich eine Erklärung zu geben und ließ sie erst zu Ende berichten, was sie sonst noch empfunden hatte. Ganz ehrlich: Ich musste einmal tief durchatmen, als sie das alles sagte. Was für eine tiefgreifende Botschaft! Was für eine immens wichtige Symbolik! Und danke, dass ich das hier berichten darf!

Die tiefere Botschaft des Ganzen möchte ich hier mit Euch teilen. Denn ich finde, das geht uns alle etwas an!

„Die Menschen leben nach dem Buch der Sehnsucht“

Altes Buch im KerzenscheinDie meisten Menschen lieben es ihrer Sehnsucht zu folgen, aber es ist das gleiche wie nach dem Buch des Ego zu leben. In dem Wort Sehnsucht stecken zwei sehr starke und bedeutungsvolle Worte: Sehnen und Sucht. Es gibt so vieles nach dem wir Menschen uns sehnen. Aber ob das immer so gut für uns ist? Das ständige sich sehnen nach etwas ist für die meisten von uns zur Sucht geworden. Oh ja, da kann ich ein Lied von singen in solchen Strickmustern gefangen zu sein! Natürlich bringt so eine Befriedigung einer Sehnsucht kurzfristig gute Gefühle. Aber genauso schnell können wir wieder in ein tiefes Loch fallen. Warum?

Statt uns nach Gott zu richten, richten wir nämlich unser Leben an der Außenwelt aus. Wir richten es an unseren eigenen egoistischen Sehnsüchten, Wünschen oder Befürchtungen aus, so wie wir es von unseren Mitmenschen im Laufe unseres Lebens gelernt haben. Und das erscheint fast jedem von uns völlig normal das zu tun. Das ist es ja auch. Denn es entspricht der gesellschaftlichen Norm so zu leben. Also ist es normal. Aber – genau daher kommen ja die vielen Probleme. Die Ängste, Sorgen, Depressionen, Wut, der Hass auf sich selbst oder andere, … und somit ein niedriges oder verzerrtes Selbstbewusstsein. Oft scheint es selbst mit Therapien keinen Ausweg zu geben aus dem Dilemma. Warum? Weil immer nur auf die Außenwelt geschaut wird. Selbst in Therapien geht es meist nur um äußerliche Ereignisse aus der Vergangenheit oder Befürchtungen um die Zukunft. Was läuft da falsch????

„Die Menschen sollen aber das Buch des Hirten lesen und danach leben“

jesusWas ist das Buch des Hirten? Als die Klientin diese Worte sagte, kam mir spontan das Neue Testament und besonders das Johannesevangelium  in den Sinn. In diesem Evangelium spricht Jesus von sich selbst als dem guten Hirten. Und so wurde er auch im Alten Testament in einem Psalm Davids benannt. Wenn wir unser Leben an dem innersten Göttlichen ausrichten, dann können wir wirklich von innen heraus glücklich sein. Glücklich, ohne von der Außenwelt, unseren derzeitigen Lebensumständen, abhängig zu sein. Unabhängig davon, was andere Menschen über uns sagen, denken und empfinden. Dadurch kann sich dann ALLES komplett verändern!

Aber wie viele Menschen lesen heutzutage noch regelmäßig in den Evangelien? Und wie viele Menschen nehmen es sich zu Herzen und begreifen, was dort geschrieben steht? Und, vor allem, wie viele Menschen nehmen das auch ernst und leben dann danach?

Der gute Hirt

Der Herr ist mein Hirte,
mir wird nichts mangeln.
Er lässt mich lagern auf grünen Auen
und führt mich zum Ruheplatz am Wasser.
Er stillt mein Verlangen;
er leitet mich auf rechten Pfaden,
treu seinem Namen.
Muss ich auch wandern im finsteren Tal,
ich fürchte kein Unheil;
denn du bist bei mir,
dein Stock und dein Stab geben mir Zuversicht.
Du deckst mir den Tisch vor den Augen meiner Feinde;
Du salbst mein Haupt mit Öl,
du füllst mir reichlich den Becher.
Lauter Güte und Huld
werden mir folgen mein Leben lang,
und im Haus des Herrn darf ich wohnen immerdar.

23. Psalm: (Ein Psalm Davids aus dem Alten Testament)

Von wem wollen wir uns in unserem Leben leiten lassen? Vom Ego? Oder von dem guten Hirten – Jesus Christus? Ich wünsche uns allen ein tiefes Verständnis!

Eure Barbara Maria

4 Gedanken zu „Das Buch der Sehnsucht und das Buch des Hirten …

    1. Barbara Artikelautor

      Danke Dir, liebe Doris, für Deinen Kommentar!
      Ganz herzliche Grüße an Dich!
      Barbara Maria

  1. Kristijan jukic

    Ich glaub das nicht eine Klientin von ihnen hatt darüber mit mir geredet und genau das gesagt was hier steht das ist einfach krass….Das ist eine bestätigung das ich das richtige mach…

    Antworten
    1. Barbara Artikelautor

      Das ist wunderbar! Wie schön, dass sie es weitergibt! Und was für ein gutes Gefühl, das Richtige zu machen oder auf dem richtigen Weg zu sein! Jesus hat uns ja gesagt: „Ich BIN der Weg, die Wahrheit und das Leben.“
      Liebe Grüße …

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