Das Brot des Lebens

jesusSo hatte sich Jesus Christus u.a. selbst  bezeichnet: als Brot des Lebens. Wohl kaum jemand macht sich über solche Worte heutzutage ernsthaft Gedanken. Zumindest kenne ich nur wenige solcher Menschen.

Als Kind hatte ich ein für mich sehr tiefgreifendes Erlebnis, das noch immer in mir nachwirkt:

Ich war circa 9 Jahre alt und mit „… meinen Eltern in einer Messe, die im Freien stattfand. Wir hatten keinen Sitzplatz mehr bekommen und standen weit hinten in der Menschenmenge. Als der Priester Brot und Wein weihte, wurde mir zum ersten Mal bewusst, was er an dieser Stelle sagte: „Dies ist mein Leib, der für euch hingegeben wird. … Dies ist mein Blut, das für euch vergossen wird zur Vergebung der Sünden. Tut dies zu meinem Gedächtnis.“

Ich stellte es mir bildlich vor, ekelte mich und dachte gleichzeitig entsetzt: „Jesus, wie konntest du so etwas sagen? Wir können dich doch nicht essen. Wir sind doch keine Kannibalen!“ Mir kamen ernsthafte Zweifel an der Richtigkeit meines Glaubens und ich wollte unbedingt eine Antwort.

Auf einmal fühlte ich mich von meiner Stelle emporgehoben und war im Licht. Ohne, dass ich Worte wahrgenommen hatte, wusste ich die Antwort oder besser gesagt, ich fühlte sie. Als meine Gedanken wieder einsetzten, dachte ich: „Ach, so einfach ist das.“ Aber als ich mir meines Körpers wieder bewusst wurde, kannte ich die Antwort nicht mehr. Dennoch wusste ich, dass es sie gab und dass es eine einfache Antwort war. Das ganze Geschehen kann nur den Bruchteil einer Sekunde gedauert haben, denn ich bin ja nicht umgefallen, sondern stand immer noch an meinem Platz.

Es hat mehr als zwanzig Jahre gebraucht, bis ich verstand, dass das Erlebnis selbst die Antwort war. Heute würde ich es so ausdrücken: Es geht nicht um materielle, sondern um spirituelle Nahrung. Jesus bietet uns an, sein spirituelles, unendliches, lichtvolles Wesen bewusst in uns aufzunehmen, das in Wirklichkeit nicht von uns getrennt ist.“ (Zitat: Reiki-Symbole, Bodhisattvaweg und Zen-Grade; Barbara Maria Piel; Synergia-Verlag; 2007; S.98, 99)

„Wer mein Fleisch isst und mein Blut trinkt,
der bleibt in mir,
und ich bleibe in ihm.
Wie mich der lebendige Vater gesandt hat
und wie ich durch den Vater lebe,
so wird jeder, der mich isst,
durch mich leben.“

Johannes 6,56-57

Interessanterweise handelt „Das Buch des Wissens: Die Schlüssel des Enoch“, auf dem der Vorgang von The Reconnection gründet, durch und durch von Jesus Christus. Leider ist dieses Buch furchtbar schwierig zu lesen. Und so finde es sinnvoll direkt in der Bibel zu lesen. Mein Lieblings-Evangelium ist eindeutig das Johannes–Evangelium. Einfach deshalb, weil es so tiefgreifend ist. Es gilt als das spirituellste der vier Evangelien (der frohen Botschaften).

Wenn Du nicht so gerne liest, dann kannst Du Dir diese frohe Botschaft auch als Film anschauen. Diese Verfilmung unten, finde ich eine der gelungensten und sie ist sehr wortgetreu. Schau einfach mal herein und lasse Dein Herz berühren … von dem EINEN, der das Leben schenkt!

Viel Freude und Herzensgüte wünscht Dir
Barbara Maria Piel

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.